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Biikebrennen auf der Nordseeinsel Föhr

3. Februar 2014 : Nordsee | Autor: mbohlaender

Biikebrennen

Biikebrennen auf der Nordseeinsel Föhr

Wyk auf Föhr. Am 21. Februar ist es wieder soweit: überall auf der Insel Föhr brennen dann die Biikehaufen. Das Biikebrennen gilt als eine der ältesten friesischen Traditionen. Schon im Mittelalter sollen die Holzhaufen zur Austreibung der bösen Geister gebrannt haben.

Tee-Punsch und Glühwein

Heutzutage ist das Biikebrennen ein Fest für Einheimische und Urlauber. Mit Tee-Punsch und Glühwein stößt man auf das Ende der kalten Jahreszeit an, berichtet die „Föhr Tourismus GmbH“ in einer Pressemeldung. An 14 Orten werden die Haufen entzündet – auf keiner anderen Insel gibt es so viele wie hier. Dabei ist es üblich, aus dem Fest einen Wettbewerb zu machen: die Orte konkurrieren darum, wer den größten Biikehaufen hat. Schon im Vorfeld sammelt man alte Weihnachtsbäume, Holz und vertrocknete Zweige und schüttet alles auf.

Am Biiketag selbst wird auf der Spitze der „Piader“ (hochdeutsch: Peter), eine Stofffigur, befestigt. Traditionell fertigen die Mädchen des ältesten Konfirmationsjahrgangs den „Piader“ an. Um 18.30 Uhr wird schließlich das Feuer entfacht. Zusätzlich veranstalten die Inselbewohner von der Nordsee einen großen Fackelumzug.

Großer Fackelumzug

Im Anschluss an das Biikebrennen geht es zum traditionellen Grünkohlessen in einer der urigen Gastwirtschaften. Für den Zusammenhalt der Gemeinschaften im hohen Norden hatten Bräuche wie das Biikebrennen immer auch einen gesellschaftlichen Charakter. „Biike“ ist die friesische Form des hochdeutschen Wortes Baake und steht für „Feuermal“.

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