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Deutsche Reisepässe auf Platz 1 der Reisefreiheit

25. November 2016 : Beschränkung | Autor: Markus Obstmeier

Wer gerne in andere Länder reisen möchte, braucht Geld und Zeit. Zumindest gilt dies in erster Linie für Bürger der Bundesrepublik Deutschland, denn unser Reisepass schenkt uns die größte Freiheit auf Erden. In dem jährlich aktualisierten Henley & Partners Visa Restriction Index belegt der Deutsche Reisepass den ersten Platz.

Deutscher Reisepass

Wenn morgens die Sonne aufgeht, geht sie natürlich abends wieder hinter dem Horizont unter. Genauso selbstverständlich ist es für viele Deutsche, dass sie Urlaub in einem Land Ihrer Wahl machen können. Dabei wird gerne vergessen, dass es sich in einer Welt mit 229 Territorien und 199 Nationen, davon 193 offizielle Mitgliedsstaaten der United Nations, um ein ausgesprochen großes Privileg handelt, diese Freiheit zu besitzen und die meisten Länder ohne ernsthafte Einschränkungen auch tatsächlich bereisen zu können. In 2016 sind die Deutschen in diesem Punkt somit die freiesten Menschen auf der Welt.

 

Das Henley & Partners Visa Ranking 2016

In dem Ranking werden also 229 Länder und deren Einreisebeschränkungen in andere Territorialgebiete begutachtet. Ein Land kann deshalb in der Tabelle maximal 228 Punkte erreichen, da die Einreise in das eigene Land nicht bepunktet wird. Sehen wir uns einmal genauer an, wie sich diese zusammen setzen.

  • Es zählen die 193 Mitgliedsstaaten der United Nations sowie Taiwan, Kosovo, Palästina, Vatikanstaat, Hong Kong (SAR China), Macao (SAR China) und diese ergeben in Summe 199.
  • Länder, die keine eigenen Visabeschränkungen besitzen. Diese verfügen über eine Staatsangehörigkeit, zählen in dem Ranking aber nicht als Bestimmungsort. Im Einzelnen sind das Andorra, Liechtenstein, Monaco, Palästinensische Autonomiegebiete, San Marino und der Staat der Vatikanstadt.
  • Und Länder, die über ihre eigenen Visabeschränkungen verfügen, aber ihre Pässe unter Aufsicht eines anderen Regierungslandes erhalten. Sie verfügen in diesem Kontext nicht über eine eigene Staatsangehörigkeit. Hierzu zählen Aruba, Anguilla, Bermuda, Bonaire und St. Eustatius und Saba, Cayman-Inseln, Curacao, Cook-Inseln, Falkland Inseln, Französisch-Guyana, Französisch-Polynesien, Französisch-Westindien, Gibraltar, Guam, Mayotte, Montserrat, Neukaledonen, Niue, Norfolk-Insel, Nördliche Marianen Inseln, Puerto Rico, Reunion, Samoa (Amerikanisch), St. Maarten, Turks- und Caicos-Inseln, Jungferninseln (Britisch), Virgin Islands (US).

 

Die Top 10 Spitzenpositionen

Es versteht sich von selbst, dass nicht jede Nation ganz oben auf der Liste stehen kann. Wie sollten sie auch, denn dort thront einzig und allein Deutschland. In 2014 ist die Bundesrepublik an die Spitze gerückt und hält sich seitdem auch dort. Die Top 10 mit den jeweilig erreichten Punktzahlen gestaltet sich folgendermaßen:

  1. 1. Deutschland (177)
  2. 2. Schweden (176)
  3. 3. Finnland, Frankreich, Spanien, Italien und United Kingdom (175)
  4. 4. Belgien, Dänemark, Niederlande und United States (174)
  5. 5. Österreich, Japan und Singapur (173)
  6. 6. Kanada, Irische Republik, Republik Korea (Südkorea), Luxemburg, Norwegen, Portugal und Schweiz (172)
  7. 7. Griechenland und Neuseeland (171)
  8. 8. Australien (169)
  9. 9. Malta (168)
  10. 10. Ungarn, Tschechische Republik und Island (167)

 

Es wirkt erfreulich zu sehen, dass die Bundesrepublik Deutschland an der Spitze steht und dennoch fällt es teilweise schwer, dies auch mit der angemessenen Wertschätzung zu würdigen. Schließlich kennen wir es schon lange nicht mehr anders. Ein Blick auf das Ende der Tabelle hingegen verdeutlicht unser internationales Standing noch etwas nachdrücklicher. Mit einer erschreckend niedrigen (Reisefreiheits-)Punktzahl von 25, bildet Afghanistan das Schlusslicht. Nahezu gleichermaßen eingeschränkt sind Menschen aus Pakistan (29), Irak (30), Somalia (31) und Syrien (32).

Am Ende stehen wir also glücklicherweise nicht in dieser Welt. Vordergründig weil Deutschland seine außenpolitischen Beziehungen entsprechend gut pflegt und sich eine herausragende Stellung auf unserer Erde erarbeitet hat. Dies bringt uns genau jene Freiheit, die wir oftmals unbewusst als gesetzten Standard betrachten, weil wir das Glück hatten, hier auch geboren bzw. aufgewachsen zu sein. Vielleicht liegt darin der Grund, dass wir eine so reisefreudige Nation geworden sind. Schlicht und ergreifend haben wir mit unserem kleinen, roten Reisepass die meisten Möglichkeiten die Welt zu entdecken selbst in der Hand. Wir müssen uns nur in Bewegung setzen, wann immer und nahezu wohin auch immer wir wollen.

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