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Reise nach Nordkorea – was ist zu beachten?

9. August 2017 : Nordkorea | Autor: Dimitrios Kasprzyk

Dieser Tage beherrscht ein Thema vielerorts die Medien: Das Säbelrasseln aus Pjöngjang findet in Donald Trump einen seinerseits bellenden, keifenden Gegenpart – eine beunruhigende Entwicklung, die vergessen lässt, dass Völkerverständigung seit jeher nie Aufgabe der Regierungen, sondern der Menschen war. Und so abgeschottet Nordkorea seit Jahrzehnten auch ist – ein Besuch auf der Halbinsel ist möglich – wenn auch unter strengen Auflagen.

Man erwartet es nicht, aber die Regierung in Pjöngjang hat über die Jahre hinweg den Tourismus gefördert. Eine Abwicklung der Reise ist schwierig handzuhaben und besitzt viele bürokratische Hürden, steht aber bis auf ein paar Ausnahmen den meisten Menschen offen. Denn bis auf Südkoreaner und manche Journalisten ist prinzipiell jedem eine Einreise in das Land erlaubt.

North Korea

Klare Vorgaben – Die Regierung bestimmt, was man sieht

Die Reise ist nicht günstig – eine Woche kann bis zu 1500 Euro kosten, und Ausgangspunkt der Reise ist nahezu immer Peking in China, von wo eine der wenigen Direktverbindungen nach Pjöngjang starten. Im Vorfeld jedoch sollte man sich nicht zuviel Mühe mit der Ausarbeitung eines Routen- oder detaillierten Reiseplans machen. Insgesamt nur 15 Orte können besucht werden, in und um die Hauptstadt herum. Touren in die bergige Landschaft und nordkoreanische Vegetation sind prinzipiell dabei, doch muss man damit rechnen, stets von zwar freundlichen, aber bestimmten Reiseleitern begleitet zu werden. Denn am Ende des Tages kontrolliert immer noch die Regierung den Blick der Welt auf dieses isolierte Land. Folgende allgemeine Punkte sollten sie beachten, wenn Sie eine Reise nach Pjöngjang in Erwägung ziehen:

  • Kritik am politischen System ist unerwünscht
  • Das Tragen und Präsentieren von westlichen oder religiösen Symbolen ebenfalls
  • Bei Fotografien immer um Erlaubnis fragen
  • Gespräche mit Einheimischen nur unter ausdrücklicher Erlaubnis der Reiseleiter erlaubt
  • Robuste Gesundheit mitbringen – das nordkoreanische Gesundheitssystem gilt als miserabel.

Wer sich von diesen Punkten nicht abschrecken lässt, kann mit einer Reise nach Nordkorea Zeuge von einer völlig eigenständigen, von der Welt isolierten Kultur werden. Die moralischen Vertretbarkeiten der Reise muss jeder Reisende mit sich selbst ausmachen – immer im Bewusstsein der Risiken, die eine Reise in ein so misstrauisches Land mit sich bringt. Aber Völkerverständigung beginnt nun mal bei Menschen, die bereit sind, den ersten Schritt auf die anderen zuzugehen – man kann nur hoffen, dass „die da oben“ dieser Weisheit Folge leisten.

 

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