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Tunesien – das Vermächtnis von Star Wars in der Wüste

15. August 2017 : Drehort | Autor: Dimitrios Kasprzyk

Star Wars ist nicht unbedingt das erste, woran man denkt, wenn man den Namen Tunesien hört. Die unruhigen Zeiten in diesem Land ließen Touristen in den letzten Jahren leider vermehrt ausbleiben. Vielerorts ist dies spürbar, und nun wenden sich die Tunesier einem cineastischem Erbe zu, dem die Wüsten vor Jahrzehnten bereits das erste Mal als Kulisse diente: die Dreharbeiten zu Star Wars hatten hier, am Rande der Sahara, ein erstes Zuhause.

Wer sich jedoch nördlich der Stadt Tozeur zur Zeit einfindet, der ahnt nicht viel von den Dreharbeiten, die hier das letzte Mal vor zwanzig Jahre stattfanden. Sei es das Zuhause von Luke Skywalker oder Austragungsort der Wettrennen in Episode 1 – die Region wurde als Kulisse vieler ikonischer Szenen aus dem Star Wars-Universum genutzt. Selbst den Namen der Region übernahm George Lucas – Tatooine. Doch inzwischen ist davon nicht mehr viel übrig: verfallene Szenekulissen, Pappmaché, verwitterte Überreste einst aufwendig hergestellter Set-Designs. Die Welt, scheint es, hat die Wiege der Inspiration vergessen, die George Lucas ein paar der einprägsamsten Bilder der Filmgeschichte erschaffen ließ.

Tunesien

 

Der Wille zur Rettung formiert sich

Zunächst hatte sich die Natur jedoch die alten Sets unterworfen: überall dort, wo Luke Skywalker den zwei Sonnen beim Aufgang beiwohnte oder der kleine Anakin Skywalker in Schluchten andere Raumschiffe ausmanövrierte, hatte sich eine riesige Düne ausgebreitet. Mithilfe vieler Gesellschaften und Instituten gelang es der regionalen Tourismusbehöre CDTOS, über 40.000 Tonnen Sand zu bewegen. Und langsam formt sich eine Vision – man will dieser enigmatischen, inspirierenden Landschaft gerecht werden, ihrem Erbe, der Tatsache, dass sie neben Star Wars auch vielen anderen Filmen als Kulisse diente. Es soll Museen geben, Filmvorführungen, Touren durch die restaurierten Sets. Von deutscher Seite ist die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ganz vorne mit dabei. Es gilt, Investoren an Bord zu holen, die es ermöglichen, einen regionalen Wirtschaftskreislauf mit vorläufigen Investitionen in Gang zu setzen. Davon profitieren würden alle – Tunesiens Jugend, die unter hoher Arbeitslosigkeit leidet, nostalgische Filmfans, die Sets selbst, die getrost als wertvolles kulturelles Erbe gelten dürften. Man darf hoffen, dass sich die Visionen ein paar wenigen vor Ort durchsetzen und etwas von der Magie der alten Drehorte bewahrt wird.

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